Begegnung mit Wien - مقابلة مع فيينا

Petra Aji

١١٧ متر ا في الهواء، العلم النمساوي يرفرف فوق كل مقعد على المرجوحة، غابة البراتر تمد بساطها الأخضر بعيداً. لم أرى هذا الجزء من المدينة من فوق من قبل، في الحقيقة لم أرى معظم أجزاء المدينة من فوق من قبل. لا تنوي فيينا التباهي بناطحات سحاب مثلما تفعل مدن مشهورة كثيرة أخرى.

فيينا، هل تعانين من فرط التمسك فتحرصين أن تبقينا أقرب الى أرضك من سمائك؟

 

أمام متجر أيس كريم في شفيدن بلاتز، طابور طويل أمامي، ومخاريط الأيس كريم الشهية تمر بجانبي، أغير رأيي مع كل نكهة جديدة تحدق بي من مخروط أحد المارة، سوربيه الليمون؟ الفستق؟ لا لا، لن أغير عن المركويا والشوكولا، مزيجي المفضل.

فيينا، هل هناك علاقة حب أقوى من علاقة صيفك الفييني والايس كريم؟

 

في منتصف الدانوب، على قارب كهربائي أبيض وأزرق، المياه بين القوارب، قوارب في كل مكان. تتجول فيه من دون أن يكون لديها وجهة محددة، يتقبل النهر عشوائيتها ولا يشتكي. موسيقى فيروزية من هاتفي، صوتها يأخذني تلقائيا ومن دون سابق انذار الي قهوة الصباح مع امي، تنقر بجعة القارب، وتعيدني من دون سابق انذار أيضاً الى الدانوب.

فيينا، هل لم تكن فيروز أجدر بغناء ليالي الأنس فيكي؟

 

بين كروم العنب في سترامرس دورف، مطاعم الهويرغه تنبض بالحياة، كلام الناس يتداخل بين حبات العنب، كلب كورجي أشقر يلعب بجانبي، يبدو سعيدا يستمتع بأشعة الشمس على وجهه ويوزع السعادة على كل من يمر من أمامه، يحاول أن يقترب من كلب مالتيز على طاولة أخرى، هو الأخر مسترخي ومستمتع بتدليك صاحبته له.

فيينا، هل تعتقدين أنك كنت لتربحين أفضل مدينة للعيش للكلاب أيضاَ؟

 

في وسط فيينا، كل شيء من حولي يبدو ساحرا، مباني هرمت من الداخل ولكن محافظة على كبريائها من الخارج. المطاعم تعج بالناس، يبدو لي أن هناك علاقة طردية بين سحر المكان وكاسات النبيذ. الناس سعيدة، الشوارع سعيدة، المباني سعيدة، التماثيل والكنائس حتى، كأن كل المدينة من حولي تشعر بالسعادة.

فيينا، هل لديك جرعة مفرطة من الرضى عن الذات؟

Einhundertsiebzehn Meter über dem Boden weht ein österreichisches Fähnchen über jedem Sitzplatz des Prater-Karussells. Das Grün des Praters erstreckt sich weit wie ein Teppich. Ich habe diesen Teil der Stadt zuvor noch nie von oben gesehen – tatsächlich habe ich den Großteil der Stadt noch nie aus dieser Höhe gesehen. Wien hat nicht die Absicht mit Wolkenkratzern zu prahlen, wie es viele andere berühmte Städte tun. Wien, hältst Du uns etwa aus glühen- der Sehnsucht lieber näher bei dir am Boden als am Himmel hoch über dir?

Vor einem Eissalon am Schwedenplatz stehe ich in einer langen Schlange. Köstliche Eisstanitzel schweben an mir vorbei. Meine Wahl ändert sich mit je- der neuen Sorte, die mich aus einem Stanitzel der Passanten anstarrt: Zitronensorbet? Pistazie? Nein, nein, ich würde Maracuja und Schokolade

sicher nicht gegen etwas anderes eintauschen, es ist schließlich meine Lieblingskombination.

Wien, gibt es etwa eine heißere Liebesaffäre als zwischen dem Wiener Sommer und Eis?

Mitten auf der Alten Donau sitze ich einem weiß-blauen Elektroboot – das Wasser funkelt zwischen den Booten, überall Boote. Sie treiben ohne ein bestimmtes Ziel im Wasser, der Fluss akzeptiert diese Willkür und beschwert sich dabei nie. Türkisfarbene Musik ertönt von meinem Telefon, die Stimme von Fayrouz erschallt und lässt mich ohne Vorwarnung an den Morgenkaffee mit meiner Mutter denken. Ein Schwan klopft mit seinem Schnabel auf das Boot und ich finde mich wieder ohne Vorwarnung an der Alten Donau.

Wien, war Fayrouz etwa nicht gut genug, um dir das Lied „Rauschende Nächte in Wien“ zu singen?

Zwischen den Weinbergen von Stammersdorf, in einem vor Leben pulsierenden Heurigen, erklingen die Stimmen der Menschen zwischen den Weinreben. Ein rotblonder Corgi, der neben mir spielt, sieht glücklich aus, er genießt die Sonne auf seinem Gesicht und teilt sein Glück mit allen, die vorbei- kommen – sogar mit dem Malteser am Nachbartisch, dem er sich zu nähern versucht. Der Malteser ist aber ganz ent- spannt und genießt die Verhätschlungen seines Frauchens. Wien, glaubst du etwa, du wärst auch zur lebenswertesten Stadt für Hunde gekürt worden?

Im Zentrum von Wien sieht alles um mich herum zauberhaft aus. Die Gebäude altern zwar von innen, bewahren aber von außen ihren Stolz. Die Restaurants sind voller Menschen, und es erscheint mir, als gäbe es eine direkte Verbindung zwischen der Magie des Ortes und den Gläsern voller Wein. Die Menschen sind glücklich, die Straßen sind glücklich, die Gebäude sind glücklich, die Statuen und sogar Kirchen sind glücklich, als würde sich die ganze Stadt um mich herum glücklich fühlen.

Wien, leidest Du etwa an einem Übermaß von Selbstzufriedenheit? 

 


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