Sehnsucht - اشتياق

Samah Jaber

اعتدتُ صباح كل جمعة الاستيقاظ على رائحة البخور المزعجة التي كانت تغمر أرجاء البيت، فأمي كعادتها تحب أنْ تُعطِّر ثياب أبي قبل أن يذهب إلى صلاة الجمعة. كنت أتضايق كثيرا من هذه الرائحة ويدور نقاش مطول مع أمي عن إمكانية استخدامها للمبخرة الالكترونية، فروائحها ألطف، وينتهي النقاش كالعادة بأن أغادر إلى بيت جدتي وأقضي اليوم كاملاً في ضيافتها وأعود أخر اليوم عندما اتأكد ان الرائحة خرجت تماما من البيت

 

رحل والدي عن الدنيا في يوم جمعة، ولم تعد أمي تستخدم ذلك البخور، ولم أعد ألجأ إلى بيت جدتي هرباً أو من أي مسؤولية قد تُطلب مني

!"خاطبتني ذات مرة جدتي مازحة: "من يوم ما بطلت أمك تبخر البيت بطلتي تيجي عندي

 

لا، لا أريد لهذه الرائحة أن تنفذ

لا أريد لهذه الذكرى ن تُنسَى

لا أريد لدعوات أبي الممزوجة برائحة البخور أن تتوقف

لا أريد لتلك البركات التي كانت تغمر أرجاء بيتنا أن تنتهي

 

مرت شهور طويلة وأصبح البخور عادتي ومزاجي، شأنه شأن أي سُنَّة طيبة لوالدي -رحمه الله- وأعتدت على احياءها والدوام عليها

.أصبحت الرائحة التي أمقتها في الماضي عبيراً فواحاً يعلق بذاكرتي حيناً

 

يقولون بأن البخور كلما عتق وطال الدهر عليه، كلما بَرَدت رائحته وزادت عبقاً وعراقة، وربما زادتنا شوقاً وطمأنينة

Jeden Freitagmorgen wurde ich vom unangenehmen, stechenden Geruch des Weihrauchs aufgeweckt, der das Haus überfiel. Meine Mutter pflegte die Kleidung meines Vaters in den Dampf des Weihrauchs einzuhüllen, bevor er zum Freitagsgebet ging. Dieser Geruch hat mich immer sehr gestört und ich brach eine Diskussion mit meiner Mutter vom Zaun über die Möglichkeit, eine elektrisch betriebene Duftlampe zum Räuchern zu verwenden, die ein angenehmes Aroma versprühen würde. Doch die Diskussion endete wie immer damit, dass ich mich in das Haus meiner Großmutter zurückzog und den Tag dort in ihrer Obhut verbrachte. Erst am Ende des Tages kehrte ich nach Hause zurück, wenn ich denn sicher sein konnte, dass sich der Geruch vollständig aus dem Haus verflüchtigt hatte. An einem Freitag schlief mein Vater für immer ein und von diesem Tag an ver- wendete meine Mutter den Weihrauch nie wieder. Ich zog mich nicht mehr zu meiner Großmutter – vor dem Weihrauch fliehend oder um einer Aufgabe zu Hause zu entkommen – zurück. Eines Tages sagte meine Großmutter mit einem Lächeln auf den Lippen: „Seit deine Mutter mit dem Räuchern aufgehört hat, hast du mich gar nicht mehr besucht.“

 

„Nein, ich will nicht, dass sich dieser Geruch verflüchtigt.“

 

„Nein, ich will nicht, dass sich diese Erinnerung auflöst.“

 

„Nein, ich will nicht, dass die Bitten und Gebete meines Vaters gemischt mit dem Aroma des Weihrauchs verfliegen.“

 

„Nein, ich will nicht, dass der Segen, der unser Haus erfüllte, verschwindet.“

 

Viele lange Monate vergingen und das Räuchern mit dem Weihrauch wurde für mich zu einer neuen Gewohnheit – sogar zu einem wohltuenden Ritual – wie alle anderen guten Gewohnheiten meines Vater – seine Seele möge in Frieden ruhen. Schließlich begann ich, diese Rituale wieder zum Leben zu erwecken und sie bewusst zu pflegen.

Der Geruch, den ich einst gehasst hatte, wurde zu einem wohl duftenden Aroma, das nun in meiner Erinnerung für immer hängen bleibt. Man sagt, dass der Weihrauch, je älter er wird und je länger er lagert, ein noch süßeres und zarteres Aroma bekommt, und uns vielleicht auch noch stärker mit Sehnsucht und Geborgenheit füllt. 

 


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