"The Last Watchman of Old Cairo" - Michael David Lukas

rezensiert von Donata Kremsner

Ein leichter, amüsanter Zeitvertreib für Kairo-LiebhaberInnen ist das Buch „The last watchman of old Cairo“ von Michael David Lukas. Joseph ist auf den Spuren seines verstorbenen Vaters, der als letzter muslimischer Wächter der jüdischen Synagoge in al-Fustat, dem historischen Teil von Kairo, tätig war. Auf seiner Suche entdeckt er Geheimnisse der Familie, die bis ins islamische Mittelalter zurückreichen. Wer die Stadt schon besucht hat, kann die Wege, die in Garden City, die Hotels von Downtown Kairo und die alte Synagoge in al-Fustat beschrieben werden, wieder erkennen. Teilweise Erfindung, teilweise (auf) wahre(n) Begebenheiten (basierend), fasst das Buch mehrerer Jahrhunderte der Stadtgeschichte zusammen: islamisches Kairo im Mittelalter, Kolonialzeit und die politische Moderne. Ähnlich viele Themen werden in dem Buch bearbeitet: allein reisende Frauen Anfang 1900, Homosexualität in Ägypten in den 2000-ern, und Verschwörungstheorien um die Dokumente der jüdischen Gemeinde. Wobei der Fund der jüdischen Manuskripte in der Ben Ezra Synagoge tatsächlich stattfand. Und natürlich kommen die Liebesgeschichten nicht zu kurz. Wer sich gern in ein Kairo entführen lässt, das mystisch und abenteuerlich ist, ist mit dem Buch genau richtig!


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